Oldenburg in Holstein


WappenOldenburg liegt auf der Halbinsel Wagrien in unmittelbarer Nähe zahlreicher Ostseebäder.
(rund 9.300 Einwohner). Am LandĂĽbergang ĂĽber den Oldenburger Graben entstand schon zu slawischen Zeiten ein kultischer und politischer Mittelpunkt Wagriens, der zum Hauptzentrum der Slawen in Nordelbingen wurde. 1235 erhielt Oldenburg das Stadtrecht von Graf Adolf IV. In dem ursprĂĽnglich bäuerlichen Marktort entwickelte sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts auch Industrie. FĂĽr den östlichen "Winkel" Ostholsteins soll Oldenburg heute die Funktion eines Unterzentrums mit Teilfunktion eines Mittelzentrums ĂĽbernehmen.

Ein geschichtlicher Abriss:
  • 680 n.Chr. Im westlichen Bereich des "Oldenburger Walls" wird eine germanische Verteidigungsanlage gegen die vorrĂĽckenden Wenden errichtet.
  • 700 Die eingewanderten Wenden beginnen den Bau einer Ringburg,welche in den nächsten 50 Jahren zur größten Siedlungs und Wehranlage im Bereich der "Ostseeslawen" erweitert wird.
  • 968 Kaiser Otto I. grĂĽndet das Bistum Oldenburg.
  • 1018 Die Volksstämme der Liutizen und Abotriten zerstören alle Kirchen und Klöster im Bistum.
  • 1050 Der zum Christentum konvertierte SlawenfĂĽrst Gottschalk erlaubt den Wiederaufbau der Kirchen und Klöster.
  • 1066 Gottschalk wird ermordet,der Bischofsstuhl bleibt fĂĽr die nächsten 84 Jahre unbesetzt.
  • 1139 Die Wenden werden endgĂĽltig geschlagen.
  • 1143 Graf Adolf I. zu Schauenburg ruft deutsche,friesische und holländische Siedler ins Land.
  • 1149 Dänenkönig Sven Grathe erobert Oldenburg und zerstört es.Im gleichen Jahr wird der später heilig gesprochene Vizelin Bischof in Oldenburg.
  • 1150 Bischof Gerold,Nachfolger Vizelins,gibt den Auftrag zum Bau der St.Johanniskirche.
  • 1160 Der Bischofssitz wird von Oldenburg nach LĂĽbeck verlegt
  • 1192 Die Oldenburger St.Johannisgilde wird gegrĂĽndet.Sie ist somit die älteste SchĂĽtzen und Totengilde in Deutschland.
  • 1233 Graf Adolf IV. verleiht Oldenburg das lĂĽbsche Stadtrecht.
  • 1261 Albrecht von Braunschweig zerstört Oldenburg.
  • 1370 Bei einem verheerenden Feuer in der Nacht vom 28. zum 29.August wird die Stadt zu mehr als 75% zerstört.
  • 1392Graf Klaus von Holstein und Gerhard von Schleswig verleihen Oldenburg erneut das Stadtrecht.
  • 1459 Durch den Tod von Adolf VIII. fällt Oldenburg an König CChr. von Dänemark.
  • 1490 Oldenburg geht an Friedrich I. und gehört somit zum Herzogtum Gottorf.
  • 1531 Die Reformation hält auch in Oldenburg einzug.
  • 1693 25 % des Stadtgebiets werden bei einem Feuer zerstört.
  • 1694 Eine Sturmflut ĂĽberschwemmt die tiefer liegenden teile der Stadt.
  • 1773 Erneut brennen 75 % der Stadt nieder,11 Tote sind zu beklagen.
  • 1811 Die Probstei Oldenburg wird errichtet.
  • 1828 Das "Wagrische Tageblatt" erscheint erstmals.
  • 1866 Oldenburg gehört nun zu Preußen.
  • 1867 Der "Kreis Oldenburg" entsteht,und Oldenburg bekommt ein Amtsgericht.
  • 1872 Bei der verheerenden Sturmflut im November wird auch Oldenburg teilweise ĂĽberschwemmt.
  • 1881 Die Eisenbahnstrecke nach Neustadt/Holstein wird eröffnet.
  • 1890 Das Kreiskrankenhaus wird gebaut.
  • 1905 In Oldenburg wird ein Elektrizitätswerk errichtet.
  • 1908 Das spätere Freiherr vom Stein Gymnasium wird gegrĂĽndet.
  • 1921 Das Landratsamt und die Kreisbehörden werden von Cismar nach Oldenburg verlegt.
  • 1935 Die Wehrmacht erwirbt das nahe gelegene Gut Putlos und macht daraus einen Schießplatz.
  • 1970 Oldenburg verliert den Status einer Kreisstadt an Eutin.
  • 1973 Der Ferienpark Weißenhäuser Strand wird eröffnet.
  • 1980 Oldenburg erhält Anschluß an die Autobahn A1.
  • 1982 Die Erdgas-Fernversorgung hält auch in Oldenburg Einzug.
  • 1992 Die Gilde feiert ihr 800 jähriges bestehen.
  • 1998 Weiterer Ausbau der Autobahn A1.
  • 2000 Karl Jubel wird endlich Gildekönig
offizielle Seite:
http://www.old.de/
turist-buero@old.d
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Tourist-BĂĽro Oldenburg in Holstein
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15.776 Einwohner, 20 km², KFZ-Kennzeichen: OH
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